Von der Hand in den Mund

Weinlese

Die Qualität der Trauben ist die essentielle Voraussetzung für guten Wein und damit guten Sekt. Bei uns beginnt die Handlese, je nach Jahrgangsbedingungen, Anfang September. Durch unser treues erfahrenes Leseteam werden nur kerngesunde Trauben in die Eimer gelegt. Eine gewisse physiologische Reife ist natürlich sehr wichtig, die wir durch schmecken der Beeren bestimmen. Unser Lesegut hat im Durchschnitt einen Zuckergehalt von ca. 85° Oechsle.

Die Traubenkelterung

Das Abpressen der Trauben erfolgt mit einer automatischen- und einer Korbpresse. Ein schonendes fast vierstündiges Pressprogramm liefert uns unseren hervorragenden Most. Nach einer kurzen Klärungsphase wird der Most zur ersten Gärung in Edelstahlbehälter oder in kleine Eichenholzfässer in den Keller eingelagert.

Die erste Gärung dauert normalerweise 21 Tage, kann jedoch in Abhängigkeit der Temperatur bis zu 3 Monate andauern. Ist der Jungwein durchgegoren, wird er abgestochen. Der Abstich ist das Umfüllen des Weines vom Hefetrub in einen anderen Behälter. Im Idealfall bleiben die Weine während der Gärung und Reifung bis zur Assemblage (Verschnitt) nach Rebsorte und Herkunftsort voneinander getrennt.

Die Assemblage ist ein entscheidender Vorgang bei der Sektbereitung, der besonderes Geschick und viel Arbeitsaufwand erfordert. Hier gilt es die Aromen-Vielfalt der einzelnen Lagen und Rebsorten so zu kombinieren, dass es den gleichbleibenden Stil unseres Sekthauses wiederspiegelt.