• English Site
  • Startseite
  • Über uns
  • Hoffest
  • Sektshop
  • Unser Film
  • Ihr Weg zu uns
  • Kontakt
  • Philosophie
  • Trauben
  • Region
  • Weinlese & Kelter
  • Tirage & Rütteln
  • Sektfertigung
  • Geschichte

Die Sektfertigung

Es gibt zwei Degorgierverfahren ...

„À la volée“ und „à la glace“.

Das erste ist das ältere und erfordert sehr viel Geschick mit einem speziellen Kronkorkenöffner. Beim Enthefen wird jede Flasche sorgfältig mit dem Hals nach unten gehalten, damit der Trub nicht aufwirbelt. Mit einer raschen Bewegung aus dem Handgelenk wird der Kronkorken entfernt und sofort schießt der Hefesatz aus der Flasche. Die Kunst besteht darin, die Flasche zum richtigen Zeitpunkt wieder aufzurichten. Zu früh – und ein Rest Trub bleibt in der Flasche. Zu spät – und wertvoller Sekt sprudelt heraus.

Das zweite Verfahren ist zwar nicht so alt wie das Erste, wird aber auch schon seit über 100 Jahren angewandt. Bei dieser Methode werden die Flaschen mit dem Hals in eine Gefrierlösung bei minus 25° Celsius getaucht. Nach etwa 10 Minuten werden die Flaschen aus der Gefrierlösung genommen und auf ein Förderband gestellt. Jetzt wandern die Flaschen zum automatischen Degorgierer. Mit lautem Knall wird der Kronkorken entfernt und der gefrorene Satz schießt durch den hohen Druck aus der Flasche. Als nächstes folgt der Zusatz der Dosage, die man auch Likör nennt. In unserem Haus verwenden wir für die Riesling-Sekte ausschließlich reife, edelsüße Rieslingweine. Für die Pinot-Sekte werden frische und fruchtige Burgunderweine verwendet.

Nachdem die Flaschen mit Likör aufgefüllt wurden, folgt die Verkorkung, Agraffierung (Drahtbügel) und Etikettierung.

Die Sektbezeichnung

Sekt "brut"

weniger als 15 Gramm Restzucker pro Liter (im Vergleich dazu bei Wein: „trocken“)

Sekt "extra trocken "

zwischen 12 und 20 Gramm Restzucker (Wein: „halbtrocken“)

Sekt "trocken "

zwischen 17 und 35 Gramm Restzucker (Wein: „mild“)

Sekthaus Solter GmbH & Co. KG - 65385 Rüdesheim - Tel.: 06722-2566 - - Impressum - AGB